AllTerra Connect 2026

AllTerra Connect 2026

Eventreihe für Vermessungsprofis

AllTerra Connect 2026

Die Veranstaltungsreihe AllTerra Connect findet 2026 zum zweiten Mal statt. In Referaten, bei Live-Vorführungen und beim Networking mit Experten erhalten Geodäten und alle, die im Vermessungsbereich tätig sind, Informationen über aktuelle und zukünftige Technologien, die Potentiale der Digitalisierung sowie die Trends in der Vermessungs- und Baubranche.

An vier Standorten und Terminen im Februar stellt AllTerra Austria nicht nur praxisbewährte Lösungen vor, verschiedene Referenten berichten auch in Vorträgen über die praktische Anwendung. Neben dem Besuch der Vorträge können die Teilnehmer der Veranstaltung aktuelle Produkte und Systeme kennenlernen, mit den Experten der AllTerra sprechen oder sich mit Branchenkollegen und anderen Anwendern austauschen.

Die Schwerpunkte der diesjährigen AllTerra Connect Veranstaltungsreihe:
Die vier Veranstaltungsorte und -termine:

23. Februar 2026
Landhotel Reschenhof
Bundesstraße 7
6068 Mils

24. Februar 2026
UEBEX Congresspark
Kreuzstraße 32
4860 Lenzing
25. Februar 2026
Steiermarkhof
Ekkehard-Hauer-Straße 33
8052 Graz

26. Februar 2026
twelve – meetings.conferences.events
Maria-Kuhn-Gasse
1100 Wien

Eine Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um Anmeldung.

Die Agenda der AllTerra Connect Veranstaltungen

09.00 Uhr
Ankunft & Kaffee
09.30 Uhr
Begrüßung
Neuheiten von AllTerra Austria und Trimble
Vorstellung des AllTerra Austria Campus – der Plattform für Aus- und Fortbildung der AllTerra Austria GmbH
Georg Flechl
GF AllTerra Austria GmbH
Inside Trimble X9
Erhalten Sie einen ausführlichen Einblick in die Funktionalität und das Design des 3D-Laserscanners. Besonderer Wert wird auf seine einzigartigen Eigenschaften gelegt, wie Selbstkalibrierung, kompaktes optisches und mechanisches Design, Neigungsmessung, Feldregistrierung etc.
Dr. Michael Vogel
Trimble
10.45 Uhr
Pause

OVG
Die Österreichische Gesellschaft für Vermessung und Geoinformation
stellt sich vor.

PORR AG
Gemeinsam mit EDS in die digitale Zukunft.
Wie einer der größten österreichischen Baukonzerne mit Execution Digitalisation Support die Herausforderungen des digitalen Bauens meistert.

DI Stefan Götz
PORR AG

rmDATA
Zukunft braucht Partnerschaft – Trimble Connect und rmDATA
– mehr als nur ein cloudbasierter Datenaustausch.

Hochpräzise Vermessung und Modellierung
Innovativer Ansatz zum Schwellenersatz auf Stahlbrücken der Schweizerischen Bundesbahnen. Der Vortrag zeigt eindrucksvoll den Einsatz digitaler Technologien von der Vermessung über die Produktion bis zum Einbau.
Marco Kunz
terra vermessungen ag
12.45 Uhr
Mittagspause – Networking & Demos
16.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Dr. Michael Vogel

Michael Vogel kam im Jahr 2000 zu Trimble Spectra Precision. Seine erste Arbeit basierte auf seiner Diplomarbeit: Untersuchung der Sensorstabilität unter Umweltbelastung. Nach Abschluss seines Abschlusses als Vermessungsingenieur begann Michael mit der Arbeit an der S-Serie Total Station. Später promovierte Michael 2004 an der technischen Universität Darmstadt, wo seine Dissertation die Kamerakalibrierung war. Die von ihm erforschte Kamerakalibrierungsmethode wird weiterhin für alle Total Stations von Trimble mit integrierten Kameras verwendet, beginnend mit der Trimble VX.
Seit 2006 leitet Michael die Systemgruppe in Jena als Systemingenieur und ist Teil des Managementteams und des Patentausschusses in Jena. Er war maßgeblich an der Entwicklung von Geoinstruments FOCUS 30 sowie dem Produktionsaufbau und -aufbau in Shanghai beteiligt. Mit dem ICT-Joint Venture zwischen Hilti und Trimble übernahm Michael die Rolle des Systemingenieurs und Projektleiters für die RPT600/PLT300. Trimble X7, Trimble MX50 und Trimble Ri sind die jüngsten Instrumente, an denen er beteiligt war, mit den Themen: Systemarchitektur, (Selbst)-Kalibrierung, Genauigkeit, optische Konzepte, … Er wurde mit sechs Trimble-Innovationspreisen geehrt. Sein Innovationsgrad spiegelt sich in der Vielzahl von Patenten wider. Michaels Technologieinteressen liegen in Systemdesign, Kalibrierung und Genauigkeitstests, Messmethoden, Algorithmen und cleveren mechanischen Entwürfen. Er hinterfragt ständig, was gegeben wird, und zur Vereinfachung. Darüber hinaus ist Michael Mitglied von vier verschiedenen Standardisierungskomitees in Deutschland (darunter ein DIN/ISO-Gremium und der Surveying Association). 2024 wurde Michael Trimble Fellow.

OVG

Die Österreichische Gesellschaft für Vermessung und Geoinformation stellt sich vor
Informationen über die OVG als gemeinnütziger Verein, der die Anliegen aller Bereiche der Vermessung, der Kartographie, der Geodäsie und der Geoinformation in Österreich fördert und in den internationalen Organisationen und Dachverbänden vertritt. Im Verein sind alle an Vermessung und Geoinformation Interessierte vertreten, insbesondere die privaten Berufe, die öffentliche Verwaltung, Lehre und Forschung sowie die Studierenden.

DI Stefan Götz

Stefan Götz hat an der Technischen Universität Wien Geodäsie studiert und hat im Jahr 2000 als Vermessungsingenieur bei der PORR-Technobau und Umwelt AG begonnen. 2016 wurde er Teamleiter Vermessung u. gewerberechtlicher Geschäftsführer f.d. Gewerk Vermessung im PORR-Konzern und war als solcher für alle Arten von Vermessungsarbeiten auf Baustellen des Porr-Konzerns‚ Massenberechnungen‚ Erstellung von Vermessungsplänen Kalkulation‚ Personal u.-Gerätedisposition sowie Schulungen zuständig.
In dieser Funktion sorgt Stefan Götz seit 2023 nun für die Weiterentwicklung der Vermessungskompetenz im Porr-Konzern‚ Aufbau und Betrieb eines Netzwerkes von Vermessungsexperten, Modellierung, Maschinensteuerung und Kalkulation.

rmDATA

Zukunft braucht Partnerschaft – Trimble Connect und rmDATA – mehr als nur ein cloudbasierter Datenaustausch
Mit der Anbindung an Trimble Connect ermöglicht rmDATA Geomatik einen durchgängigen digitalen Workflow mit Trimble Access – inklusive Kollaborationsplattform zum Teilen, Visualisieren und Nutzen von Vermessungsdaten. Erfahren Sie welche Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung in den Arbeitsabläufen sich damit bieten.

Marco Kunz, BSc FHNW

Marco Kunz ist ausgebildeter Geomatiker EFZ und hat nach seiner Lehre ein weiteres Jahr Berufserfahrung in der amtlichen Vermessung gesammelt. Im Anschluss an den obligatorischen Militärdienst absolvierte er das Studium zum Geomatik-Ingenieur (BSc FHNW) an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Seit 2019 ist er bei terra vermessungen ag als Projektingenieur tätig und fungiert zugleich als stellvertretender Bereichsleiter Ingenieurvermessung. In dieser Rolle leitet er anspruchsvolle Projekte im Bahn- und Infrastrukturbereich, mit Schwerpunkt auf hochpräziser 3D-Vermessung und digitaler Modellierung.
Holzschwellen auf historischen Stahlbrücken der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) erreichen nach etwa 20 Jahren das Ende ihrer Lebensdauer, bedingt durch Trockenrisse, Morschheit oder Pilzbefall. Aufgrund der begrenzten Tragfähigkeit dieser teils über hundert Jahre alten Konstruktionen scheiden schwere Schotterlösungen aus. Da Brückenunterkonstruktionen nie linear verlaufen und die Gleislage Millimetertoleranzen einhalten muss, ist jede Schwelle ein individuell gefertigtes Einzelstück. terra vermessungen ag hat in enger Zusammenarbeit mit der SBB ein innovatives, schienengebundenes Trolley-Messsystem entwickelt, das Auflagepunkte der Schwellen auf den Längsträgern hochpräzise erfasst. Aus diesen Messdaten entsteht ein detailliertes 3D-Bestandsmodell. Auf dessen Grundlage und der Soll-Gleisachse werden die neuen Schwellen modelliert und durch das Verschneiden mit dem Bestandsmodell die erforderlichen Aussparungen und Fräsungen definiert. Viele Arbeitsschritte erfolgen dank selbst entwickelter Makros teilautomatisiert. Die fertigen Schwellen werden im IFC-Format direkt an die CNC-gesteuerte Bearbeitung übermittelt. Dort werden sie genau nach Modell produziert und durch die terra® qualitätsgeprüft. Danach erfolgt der millimetergenaue Einbau mit unserer Unterstützung vor Ort. Der Ansatz ermöglicht die frühzeitige Erkennung und Behebung von Kollisionen bereits in der Planungsphase. So lassen sich kostenintensive Anpassungen auf der Baustelle vermeiden und die meist nur nachts oder am Wochenende verfügbaren Sperrzeiten effizient nutzen. Das Resultat sind geringere Kosten und eine deutlich effizientere Instandhaltung der Schweizer Bahninfrastruktur.